Dr. med. Carsten Holzschuh

Denken Sie bitte an die reisemedizinischen Impfungen!

Warum kann Lichtmangel krank machen?

Wir leben hauptsächlich in geschlossenen Räumen. Hier herrscht eine durchschnittliche Beleuchtungsstärke von circa 500 Lux. Das empfinden wir zwar als hell, es ist aber viel zu wenig, um für den Körper ein effektiver Zeitgeber zu sein. Diese komplexen Abläufe funktionieren erst, wenn Licht in einer Beleuchtungsstärke von 2.500 bis 10.000 Lux für täglich eine halbe bis zwei Stunden vorhanden ist.

Viele Menschen reagieren auf die relative Dunkelheit sehr sensibel. Besonders im
Herbst und im Winter: Man steht bei künstlichem Licht auf, arbeitet tagsüber
bei etwa 500 Lux und geht bei Dämmerung wieder nach Hause. Als Folge kann sich eine Winterdepression mit Niedergeschlagenheit, Lustlosigkeit, verringerter Leistungsfähigkeit und körperlichen Symptomen entwickeln.

Die Lichttherapie hilft aber auch bei „Tagen vor den Tagen“
(sog.Präinenstruelles Syndrom)

Mehr als die Hälfte aller Frauen über 30 Jahre leidet circa eine Woche vor Eintritt ihrer Periode unter erheblichen körperlichen und psychischen Beschwerden.
Die Beeinträchtigungen (Stimmungsschwankungen, Gereiztheit, Schwunglosigkeit, Schmerzen verschiedener Art usw.) sind oft sehr stark.

Therapie

Sie sitzen bekleidet ca. 30 min vor einer Leuchtfläche mit speziellen Lichtquellen (Truelight, Biolux). Wir empfehlen, mehrmals pro Minute kurz direkt in das Licht zu schauen. Sie können während der „Lichtdusche“ lesen oder Musik hören.
Die Behandlung sollte täglich erfolgen und möglichst 2 Wochen lang
(10 Behandlungen) dauern.

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